Gebäudeuntersuchung Die Gebäudeuntersuchung ist die Grundlage für die Diagnose und die Planung.

Die Gebäudeuntersuchung ist die Grundlage für die Diagnose und die Planung.
Der erste Schritt einer Sanierung sollte immer die Untersuchung des Objektes sein. Die erhaltenen Werte geben genauen Aufschluss über die Art der Schäden, sodass die richtigen Sanierungsmaßnahmen, entsprechend des zu spezifizierenden Planungszieles, getroffen werden können. Die Probenentnahme erfolgt an mehreren, aussagekräftigen und über das Objekt verteilten, Messpunkten. Jeder Messpunkt (Profil) besteht aus übereinanderliegenden Messstellen.
Die Probenentnahme erfolgt mit einer langsam laufenden Bohrmaschine, mit einem Kernbohrer mit 22mm Durchmesser. Zur Bestimmung der maximalen Wasseraufnahme (Sättigungsfeuchte), die wiederum zur Bestimmung des Durchfeuchtungsgrades benötigt wird, müssen Stemmproben entnommen werden.Die entnommenen Mauerproben werden in luftdichten Behälter, in das Labor zur Analyse gebracht.

Bei der Laboranalyse, durch eine akkreditierte Prüfanstalt, werden folgende Werte erhoben:
Feuchtigkeit, Sättigungsfeuchte, hygroskopische Feuchte (Ausgleichsfeuchte), Durchfeuchtungsgrad, pH-Wert, Leitwert und der Salzgehalt, unterteilt in: Chlorid, Nitrat, Sulfat.
Die Feuchtigkeitsbestimmung erfolgt mittels Darr-Methode (Trockenschrank). Die tabellarischen Werte werden für den Kunden verständlich aufbereitet und in Form eines Gutachtens weitergegeben. Die Gebäudeuntersuchung (auch eine Nachuntersuchung) ist mit einer Probeentnahme verbunden und somit nicht zerstörungsfrei. Elektronische Messgeräte zur Feuchtebestimmung sind lt. ÖNorm nicht zulässig!

Gebäudeuntersuchung Info G11M (40 KB) Gebäudeuntersuchung Info G12 (42 KB)