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Nach dem Bohren und dem
Reinigen der Löcher, werden sogenannte Bohrlochpacker in die Bohrungen
gesteckt, über die das Injektionsmaterial unter Druck eingebracht wird. Das Injektionsmaterial verteilt sich im Mauerwerk und bildet eine Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit. |
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Damit ein unkontrolliertes Abfließen von Injektionsmaterial sofort erkannt werden kann, ist es erforderlich, den Druck zu überwachen. Im nebenstehenden Bild erfolgt dies mit einer Verfüllgalerie mit 7 integrierten Manometern. |
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Nach erfolgter Injektion
werden die Bohrlöcher wieder über die gesetzten Packer, mit
Bohrlochsuspension, kraftschlüssig verpresst. Die Packer werden, je nach verwendeter Art, aus der Mauer entfernt oder abgeschnitten. |
| Der Auftraggeber erhält einen Plan, in dem die injizierten Abschnitte genau festgehalten sind. | |
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Lt. Werkvertragsnorm B 2202, und ÖNorm B
3355, wird ein Protokoll mit allen relevanten Daten der
Materialeinbringung erstellt. Somit ist eine ordentliche Dokumentation gegeben. |
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| DAS MATERIAL |
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| NASS IN NASS | Das Nass in Nass - Verfahren ist eine Sonderform der Druckinjektion. Hierbei werden alle Bohrlöcher vor der eigentlichen Injektion mit Bohrlochsuspension aufgefüllt und erst im Anschluss das Injektionsmaterial, in den noch grünen Mörtel, eingepresst. Dieses Verfahren ist die einzige Möglichkeit bei zerklüfteten Wänden oder Steinmauerwerk. |
| DRUCK | Abhängig vom Mauerwerk werden Drücke zwischen 2 - 10 bar angelegt. |
| DRUCKLOSE INJEKTION |
Das drucklose Befüllen von Bohrlöchern über Vorratsbehälter oder das wiederholte Eingießen, ist nur sehr eingeschränkt anwendbar. Der letzte Stand der Technik ist die Druckinjektion. |
