Drucklosverfahren

Hohldochtverfahren

Verfahrensgruppe: Injektionsverfahren
Einbringung: Drucklos
Wirkprinzip: je nach eingebrachtem Material
Anwendung: Für Ziegel, und Mischmauerwerk.
Fuge Steinmauerwerk
Wirkungsgrad: Relativsperre (vom Injektionsmaterial abhängig)

Die beste Variante, wenn flüssiges Injektionsmaterial in klüftiges Mauerwerk injiziert werden muss.

Seit der Verwendung der KeraInjekt 312 Injektionscreme hat die herkömmliche, aber alt bewährte Art, der Injektion von flüssigen Injektionsmittel nahezu ausgedient.
In speziellen Fällen kommt aber noch das Hohldochtverfahren zum Einsatz. Dieses Verfahren ermöglicht die Einbringung des flüssigen Injektionsmittels über spezielle Vorratsgefäße, die die Hohldochte, die in die Bohrlöcher im Mauerwerk gesteckt werden, befüllen.

Die Dochte sättigen sich mit dem Injektionsmittel und geben dieses kapillar an das umgebende Mauerwerk ab. Der Vorteil liegt darin, dass zum einen ein unkontrolliertes Abfließen bei zB. Hohllagen im Mauerwerk, verhindert wir und somit eine sehr gute Gleichverteilung erreicht wird, zum anderen, dass pro Hohldocht auch ein Vorratsbehälter vorhanden ist und somit eine genaue Kontrolle über die Einbringmengen ermöglicht wird.

Hauptsächlich werden über die Hohldochte wässrige Lösungen wie zB. Microemulsionen appliziert.

Vor- und Nachtrocknung mit Heizstäben ist vom Injektionsmaterial abhängig.
Bei wässrigen Lösungen: Vortrocknung, wenn der Durchfeuchtungsgrad über 60% liegt. Nachtrocknung für 72 Stunden (Injektionsebene)

I311M Drucklos (44KB)