Druckverfahren

Verfahrensgruppe: Injektionsverfahren
Einbringung: Niederdruck bis 10bar
Wirkprinzip: je nach eingebrachtem Material
Anwendung: Für kompaktes Mauerwerk, hauptsächlich Ziegel
Wirkungsgrad: Relativsperre (vom Injektionsmaterial abhängig

Die beste Variante, wenn flüssiges Injektionsmaterial in kompaktes Mauerwerk injiziert werden muss.

Seit der Verwendung der KeraInjekt 312 Injektionscreme hat die herkömmliche, aber alt bewährte Art, der Injektion von flüssigen Injektionsmittel nahezu ausgedient.

Beim Druckinjektionsverfahren werden im Abstand von 12,5cm 16mm Löcher in das Mauerwerk gebohrt. Nach dem Ausblasen mit Druckluft werden Packer in die Löcher gesetzt über die das Injektionsmaterial mit der Injektionspumpe im Niederdruckverfahren eingebracht wird. Der Druck wird so lange aufrecht erhalten, bis die Injektionsebene (nahezu) vollständig gesättigt ist.

Kommt es zum Druckabfall im Bohrloch, oder sind Hohlräume oder Wegsamkeiten vorhanden über die das Injektionsmaterial abrinnen könnte, muss das Bohrloch vor der weiteren Injektion mit mineralischer Suspension gefüllt werden und die Injektion in den noch grünen Mörtel fortgesetzt werden.

Hauptsächlich werden als Injektionsmittel wässrige Lösungen wie zB. Microemulsionen appliziert.

Vor- und Nachtrocknung mit Heizstäben ist vom Injektionsmaterial abhängig.
Bei wässrigen Lösungen: Vortrocknung, wenn der Durchfeuchtungsgrad über 60% liegt. Nachtrocknung für 72 Stunden (Injektionsebene)

I312M Druckinjektion (58 KB)